Geschichten vom Dorf

Der Humanismus unterliegt einer Täuschung. Die Natur des Menschen ist eine Dopppelte. Zur Ebenbildlichkeit Gottes kommt die Teilhabe an der gefallenen Schöpfung. Deshalb heißt es in einer Predigt über Jesu Seligpreisung "Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." (Matthäus 5,8):

In unserer Zeit wird das nicht gerne gehört, wenn man sagt: Das menschliche Herz (mein nicht das physische Organ, sondern das seelisch-geistige Zentrum des Menschen) ist von Natur aus böse. Aber die Bibel macht eindeutig klar, daß es nicht rein ist, nicht lauter, nicht aufrichtig und nicht ehrlich, sondern vom Sündenfall her ist unser Herz durchtrieben. "...denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf" (1. Mose 8,21). In Römer 1,21 sagt der Apostel Paulus: "Sie sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert." Und Jesus erklärt: "Von innen" - und nicht von außen, wie man heute gerne behauptet - "aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Mißgunst, Lästerung, Hochmut. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein" (Markus 7,21-23). Hier kann man den Bezug zur Seligpreisung klar erkennen. "Glückselig sind die", sagt Jesus, "die ein reines Herz haben."

Dennoch sind wir Menschen zu guten Taten fähig. Diese werden aber nie genügen um unsere Schuld reinzuwaschen. Durch Selbstgerechtigkeit verstricken wir uns noch weiter in unserer Sündhaftigkeit. Hilfe kann nur von außen kommen, wie es in der oben verlinkten Predigt heißt:

Das möchte ich all denen zurufen, die sich vielleicht erstmalig oder wie nie zuvor nach einem reinen Herzen sehnen: Es geschieht durch das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes. Sein Blut macht uns rein, es macht uns rein von aller Sünde. Hier sind wir beim Kern des herrlichen Evangeliums!

In Johannes 3,16 sagt Jesus:

Denn so sehr hat Gott diese Welt geliebt: Er hat seinen einzigen Sohn hergegeben, damit keiner verloren geht, der an ihn glaubt. Sondern damit er das ewige Leben erhält.

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